Methoden für Haarverlängerung

Methoden für Haarverlängerungen im Überblick

Ultraschall oder Laser, mithilfe geflochtener Zöpfe oder Klebestreifen: Es gibt unzählige  Methoden der Haarverlängerung. In meinem Salon arbeite ich mit der Ultraschall-Methode; diese ist in meinen Augen die schonendste, schönste und individuellste Methode für Hair Extensions. Warum? Hier eine kleine Übersicht, damit Sie sich selbst ein Bild machen können:

Ultraschall – für mich der Königsweg:

Besonders weiche, feine und flache Strähnen werden bei der Ultraschall-Methode um das Eigenhaar gelegt und mit diesem verbunden. Das Tolle ist, dass ich die Farbe perfekt dem Eigenhaar anpassen kann, da ich die Strähnen selbst zusammenstelle und zu Bondings verknüpfe. Und auch fürs Eigenhaar ist dies aus meiner Sicht die beste Methode: Denn Ihr Haar kann nicht beschädigt werden, da die nötige Hitze nur für einen kurzen Moment gezielt an der Verbindungsstelle eingesetzt wird. Sie ist übrigens nicht höher als die eines Föhns oder Glätteisens.

Brasilianische Haarverlängerung:

Eigenhaar- und Fremdhaarsträhnen werden hier mit einem elastischem Nähfaden oder elastischem Polymer sehr eng an der Kopfhaut umwickelt. Oft wird diese Methode als die schonendste benannt, denn sie kommt ohne Kleber, Hitze oder Laser aus. Doch leider hält sie nur wenige Wochen und die Strähnen wachsen mit einer Schlaufe raus – wie, als würde ein Pferdeschwanz ganz langsam rauswachsen. Für mich ist dies daher keine hochwertige Alternative.

Weave-Technik – auch bekannt als afrikanische Methode:

Hier werden mit dem Eigenhaar feste, waagerechte Zöpfe eingeflochten. Entlang dieser Zöpfe werden nun Extensions-Tressen mit Nadel und Faden eingenäht. Da die eingeflochtenen Haare natürlich weiter wachsen, lockern sich die Zöpfe mit der Zeit, sodass sie oft schon nach ein paar Wochen von den Tressen befreit und geöffnet werden sollten. Besonders für feine Haare ist dies keine optimale Lösung, denn die Tressen sind durch das wenige Volumen im Deckhaar oft schnell sichtbar.

Tape-in Extensions:

Hier werden Tapes mit ganzen Reihen von Strähnen an die Kopfhaut angeklebt. Diese sind jedoch oft bereits nach wenigen Wochen sichtbar – besonders bei sehr feinen Haaren. Auch Zöpfe am Oberkopf sind mit dieser Methode schlecht machbar, da die Tape-Extensions schnell durchschimmern.

Mikro-Ringe:

Bei dieser Technik werden feine Echthaar-Strähnchen am Ansatz mit einer Nadel durch einen mit Kunststoff überzogenen Metallring gefädelt. Anschließend führt man runde Bondings in diese Ringe ein – nun werden diese Verbindungsringe mit einer Zange kurz fest zusammengedrückt. Die Extensions können mehrere Monate im Haar bleiben, sind allerdings auch nicht ganz günstig. Aus meiner Sicht gibt es außerdem zwei große Mankos: Die Metallringe können beim Färben oxidieren und rosten. Außerdem sind die Bondings recht hart und dick – also unangenehm zu tragen.

Air Pressure (von Great Length):

Eine noch ganz neue und besonders schonende Methode ist die jene mit Luftdruck. Diese Bondings (exklusiv von Great Length) werden in feinen Reihen angebracht und sind wirklich fantastisch flach – allerdings halten die Strähnen nur wenige Wochen und sind dafür recht teuer.  

Haarverlängerung mit Laserbeamer von Hairdreams:

Die Laserbeamer-Methode funktioniert mithilfe von Nanotechnologie und ist ganz neu. Hierbei werden ganze Reihen von Bondings (bis zu acht feine Strähnen) auf einmal mit einem speziellen Gerät in das Eigenhaar integriert. Die Verbindungsstellen sind allerdings rund und pieken daher schnell in die Kopfhaut. Außerdem wird weniger fein und individuell gearbeitet.